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Mai 2008 |
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Mona Hatoum in Berlin
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Seit ihrem Aufenthalt in Berlin 2003-2004 im Rahmen eines Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ist Mona Hatoum der Stadt verbunden geblieben, in der sie auch weiterhin eine Wohnung und ein Atelier hat. Von Mai bis Juni 2008 finden in Berlin zwei parallele Personalausstellungen der Künstlerin statt, die hier in Fotos dokumentiert werden. Hanging Garden 3. Mai - 7. Juni 2008 daadgalerie Mona Hatoum zeigt in der Galerie des Berliner Künstlerprogramms des DAAD eine installative Skulptur, die sich fortwährend verändert. Sie ließ 770 Jutesäcke auf einer Länge von 10 Metern bis in Kopfhöhe aufschichten, ähnlich den Barrikaden aus Sandsäcken, die in bewaffneten Auseinandersetzungen Schutz vor dem feindlichen Kugelhagel bieten sollen. Nur sind die Säcke in diesem Falle mit Samen gefüllt, die während der Ausstellungsdauer hervorsprießen. Damit scheint die Künstlerin konzeptionell an ihre frühen Werke anzuschließen, die im Bereich der Performance angesiedelt waren, also zeitlich begrenzte Werke im öffentlichen Raum sind. Unhomely 2. Mai - 28. Juni 2008 Galerie Max Hetzler Temporary Galerie Max Hetzler Temporary zeigt in den OsramHöfen, Oudenarder Str. 16-20 in Berlin Wedding, eine Einzelausstellung mit neuen sowie bisher nicht gezeigten Werken von Mona Hatoum. Darin greift die Künstlerin auf einige Themen zurück, die symbolhaft für ihre Arbeiten der letzten Dekade geworden sind. Es handelt sich um Werke, die sich auf alltägliche Objekte berufen, dann jedoch in einem Transformationsprozess in seltsame und beunruhigende Skulpturen verwandelt wurden.
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daadgalerie
Zimmerstr. 90/91 Galerie Max Hetzler Temporary
OsramHöfe Mona Hatoum
Mona Hatoum
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