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Weniger Zeit als Raum
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Aktueller Ausstellungsort:
Caracas, Venezuela
11. September - 16. Oktober 2011 Die Künstler und Intellektuellen dieser Ausstellung haben Südamerika in alle Himmelsrichtungen durchstreift. Sie haben beschauliche Kleinstädte im Hinterland besucht und überbordende Megastädte, die aus allen Nähten platzen. Orte, die sich an die Vergangenheit klammern, und moderne Großstädte, die auch noch die letzten Überreste von Geschichte getilgt haben. Mit zeitgenössischen Mitteln wurden die 200 Jahre Unabhängigkeit in Lateinamerika untersucht. Einige Orte dauern nur einen Augenblick - es sind jene seltenen Momente, die nur von der Kunst erfasst werden können - und für manche Zeiten, sagt Mario Benedetti, gibt es keinen Ort. Dieses Paradox mag auf die Gegenwart zutreffen, die Zeit zwar in extremer Weise verdichtet, ihr aber nirgends eine ideale Heimstatt bietet. Wiederum ist es allein die Kunst, welche die heutige Zeit verorten und ihr ein Obdach bieten kann. "Menos Tiempo que Lugar" (Weniger Zeit als Raum) verweist darauf, dass wir zu einer bestimmten Tradition des Zelebrierens herausragender Ereignisse und des Gedenkens wichtiger Daten auf Distanz gehen, um uns aus heutiger Perspektive den Orten zu nähern, an denen solche Ereignisse stattgefunden haben und wo deren Puls noch zu spüren ist. Auf diese Weise erlangen wir die Bedeutung der Unabhängigkeitsbewegung zurück und bringen deren lokale Resonanzen durch die Kunst und die zeitgenössischen Ideen zum Ausdruck. Die Werke der Ausstellung machen auf einige entscheidende politische, soziale und kulturelle Veränderungen aufmerksam, denen sich die amerikanischen Staaten gegenwärtig ausgesetzt sehen. Das Projekt, das Ende 2009 im Zentrum für Zeitgenössische Kunst von Quito (Ecuador) in einer ersten Version vorgestellt worden war, versammelt Künstlerinnen und Künstler aus Lateinamerika und Deutschland. In den Jahren 2010 und 2011 wird die Schau in verschiedenen Städten Lateinamerikas zu sehen sein und dabei immer wieder neue Teilnehmer/innen einbeziehen. Die Tournee endet in Europa. Zum Projekt erscheint eine 300 Seiten umfassende Publikation mit einem kuratorialen Text von Alfons Hug sowie Bildern der ausgestellten Werke und Essays von Raúl Zibechi, Alonso Cueto, Timo Berger, Frank Semper und Alexander García Düttmann. Alle Texte erscheinen auf Spanisch und Deutsch. Die Ausstellung und Publikation "Menos Tiempo que Lugar" ist ein im Kontext des Bicentenario - der Zweihundertjahrfeier der Unabhängigkeit Lateinamerikas - veranstaltetes Projekt des Goethe-Instituts, realisiert mit Unterstützung des deutschen Auswärtigen Amts. (Aus Texten der Veranstalter.) Veranstalter:
Goethe-Institute in Lateinamerika ![]() Ausstellungsorte:
Quito, Ecuador
Centro de Arte Contemporáneo de Quito
Porto Alegre, Brasilien
Usina do Gasômetro
Buenos Aires, Argentinien
Palais de Glace
Curitiba, Brasilien
Centro Cultural Solar Barão
Montevideo, Uruguay
Subte
Rio de Janeiro, Brasilien
3. August - 5. September 2010
6. August - 18. September 2010
Lima, Peru
Instituto Cultural Peruano Norteamericano
Medellín, Kolumbien
Museo de Antioquia
Santa Cruz de la Sierra, Bolivien
Gastausstellung der Internationalen Biennale
Santiago de Chile
Museo Nacional de Bellas Artes
Belo Horizonte, Brasilien
Galeria de Artes Visuais do Oi Futuro
Córdoba, Argentinien
Museo Caraffa
Asunción, Paraguay
Museo del Barro
Fundación Migliorisi
Guadalajara, Mexiko
Museo de Arte Raúl Anguiano
Caracas, Venezuela
Centro Cultural B.O.D.-Corp Banca
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